Logopädie nach Schlaganfall
Ein Schlaganfall verändert oft das Sprechen, das Verstehen oder das Schlucken. Mit gezielter logopädischer Therapie holen wir gemeinsam zurück, was möglich ist – Schritt für Schritt.
Ein Schlaganfall trifft oft genau die Funktionen, die wir für die Verständigung und für sicheres Essen brauchen. Je nachdem, welche Region des Gehirns betroffen ist, zeigen sich unterschiedliche Folgen – häufig in Kombination:
- Aphasie – eine Störung der Sprache: Wortfindung, Verstehen, Lesen und Schreiben können betroffen sein. Das Denken bleibt dabei erhalten – es fehlt „nur“ der Zugang zu den Worten.
- Dysarthrie – eine Störung des Sprechens: Die Aussprache wird verwaschen, mühsam oder leise, weil die Steuerung der Sprechmuskulatur beeinträchtigt ist.
- Dysphagie – eine Störung des Schluckens, die das Essen und Trinken unsicher machen kann.
Warum frühe und kontinuierliche Therapie zählt
Nach einem Schlaganfall ist das Gehirn besonders veränderungsfähig. Diese Phase nutzen wir – aber auch später sind Fortschritte möglich. Entscheidend ist, dass die Therapie nicht abreißt, wenn der Klinikaufenthalt endet. Genau hier setze ich an: mit einer verlässlichen Anschlussbehandlung, die zu Ihrem Tempo passt.
Was Sie von mir erwarten können
Ich habe mehrere Jahre in der neurologischen Rehabilitation in Deutschland gearbeitet – unter anderem an einer renommierten Reha-Klinik am Bad Zwischenahner Meer. Die Folgen eines Schlaganfalls gehören dort zum Alltag. Diese Erfahrung bringe ich nun persönlich und wohnortnah an den Wörthersee – mit der nötigen Ruhe, einer ehrlichen Einschätzung und Therapiezielen, die Sie und Ihre Angehörigen wirklich weiterbringen.
Wann sinnvoll
Mögliche Anzeichen
Treffen einzelne Punkte auf Sie oder eine angehörige Person zu, lohnt sich eine logopädische Abklärung.
- Wortfindungsstörungen oder Schwierigkeiten, Sprache zu verstehen (Aphasie)
- Verwaschene, mühsame oder leise Aussprache (Dysarthrie)
- Verschlucken, Husten beim Essen oder Trinken (Dysphagie)
- Probleme beim Lesen oder Schreiben
Therapie
Wie ich helfe
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Genaue Diagnostik: Welche Funktionen sind betroffen – und wo setzen wir an?
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Wiederaufbau von Sprache, Sprechen und Stimme mit alltagsnahen Übungen
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Therapie von Schluckstörungen für sicheres Essen und Trinken
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Einbindung der Angehörigen, damit Kommunikation zu Hause gelingt
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Realistische Ziele und nachvollziehbare Fortschritte
Ablauf
Wie eine Therapie abläuft
Nach einer gründlichen Diagnostik legen wir gemeinsam Ziele fest, die zu Ihrem Alltag passen. Gerade in der Phase nach der Klinik ist Kontinuität wichtig – auf Wunsch übernehme ich die Therapie nahtlos und komme dafür auch zu Ihnen nach Hause.
Fragen & Antworten
Häufige Fragen
Wie schnell sollte die logopädische Therapie nach einem Schlaganfall beginnen?
So früh wie möglich – oft beginnt sie bereits in der Klinik. Wichtig ist, dass die Therapie danach zu Hause nicht abreißt. Bei akuten Situationen bemühe ich mich um einen raschen Beginn.
Lohnt sich Logopädie auch Monate oder Jahre nach dem Schlaganfall noch?
Ja. Auch in der späteren Phase sind Fortschritte möglich. Therapie hilft, Fähigkeiten zu festigen, neue Strategien zu erlernen und die Selbstständigkeit im Alltag zu verbessern.
Übernehmen Sie die Anschlussbehandlung nach dem Klinikaufenthalt?
Ja, sehr gerne. Eine nahtlose Übernahme aus dem Entlassmanagement ist ein wichtiger Teil meiner Arbeit – damit die in der Akutphase begonnene Therapie ohne Lücke weiterläuft.
Lassen Sie uns sprechen
Schildern Sie mir kurz Ihre Situation — für sich selbst, einen Angehörigen oder Ihre Einrichtung. Ich melde mich zeitnah persönlich zurück.
- Telefon +43 __PLATZHALTER_TELEFON__
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- Einzugsgebiet Wörthersee-Region, Kärnten
Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Diagnose — im Zweifel bitte ärztlich abklären lassen.